Von leger bis elegant – die italienische Marke beeindruckt durch Schneid und Grazie.
Ein gelungener Start
Italienische Geschäftspartner gründen 1910 die Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik. Der Begriff
A.L.F.A. entstammt dem italienischen Sprachraum (Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili). Die
Alfa-Romeo-Automobile sind bereits seit den 1920er-Jahren am Motorsport beteiligt. Zur ersten
Formel 1-Weltmeisterschaft 1950 hat Alfa Romeo sofort einen Sieg eingefahren.
Der sportliche Aufschwung
Mit Giulia und Giulietta produziert Alfa Romeo in den 50er-Jahren endlich auch erschwingliche Modelle für
den Automarkt. Das schneidige Cabrio Spider ist in den 60ern der angesagte Flitzer. In den 80ern erleidet
der Konzern jedoch einen finanziellen Einbruch und wird dann 1986 von Fiat übernommen. Dort erlebte der
Alfa Romeo als impulsiver Sportler mit überzeugendem Auftreten eine Renaissance.
Außer Konkurrenz: der Alfa Romeo Mito
Der Alfa Romeo Mito ist mit seinen vier Metern das preisgünstigste Kompaktwagen-Modell. 2010 taucht
der Alfa Romeo Giulietta als ernstzunehmender Rivale der großen Erfolgsmarken auf.
Exklusive Spitzenleistung
Dagegen kämpft der sportliche Alfa Romeo GT mit Typen der 3er- und C-Klasse um die Aufmerksamkeit
der Kunden. Basismotorisiert mit einem drehfreudigen 1,8-Liter-Vierzylinder-Motor, zählt dieses Coupé
derzeit zur gehobenen Preisklasse. Noch eine Stufe höher klettern die Sport-Limousine und ihre
Kombi-Version, die mit acht Triebwerken zwischen 120 und 240 PS erzielen.
Mehr als nur Durchschnitt
Im oberen Mittelfeld des Portfolios rangiert seit 2005 das Sport-Coupé Brera. Die Cabrio-Version Spider ist
2006 als „Cabrio of the Year“ ausgezeichnet worden. Mit Mut zur Innovation stattete Alfa Romeo den
Roadster mit einem sparsamen 170-PS-Dieselantrieb aus.
Einzigartiges Fahrerlebnis
Noch imposanter erscheinen die Hochleistungsmodelle 8c Competizione und 8c Spider. Die 450 PS
starken Achtzylinder beschleunigen in 4,4 Sekunden von Null auf 100. Mit ihrem extravaganten Auftreten
überflügeln die Italiener oftmals die Konkurrenz. Von leger bis elegant – die italienische Marke beeindruckt durch Schneid und Grazie.
Autor: Sebastian Wegert