Alfa 156 – im italienischen Stil

Die schönen Karosserielinien und die kultivierten Motoren sind erste Wahl, aber der Alfa 156 leistet sich leider auch viele qualitative Schwächen.

Passend zum dynamisch gestylten Alfa 156 gibt es seit 2000 den betörend gut geschnittenen Sportwagon. Der Kombi bietet zwar nur bis zu 1180 Liter Stauvolumen, ist aber auch heute noch ein Lifestyle-Auto, das alle Blicke auf sich zieht. Bei der Alfa 156-Limousine und beim Alfa 156-Kombi ist der Fahrspaß garantiert: Die direkte Lenkung und das sportlich straffe Fahrwerk sorgen auf kurvenreichen Straßen für Vergnügen pur.

Die Motoren des Alfa 156 passen perfekt zur Inszenierung: Die Benziner sind durchweg drehfreudig und verwöhnen mit angenehm gurgelndem Sound. Richtig sportliche Fahrleistungen bringt der Alfa 156 aber erst ab 1,8 Liter Hubraum auf die Straße. Genügsam, durchzugsstark und kultiviert sind die Diesel mit dem Kürzel JTD und auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Probleme bereiten dagegen die Verarbeitungsqualität und die Zuverlässigkeit des Alfa 156. Ein echter Alfa-Fan kann damit leben, verwöhnte Autofahrer vielleicht nicht.

Vorteile des Alfa 156 auf einen Blick: durchzugsstarke Motoren, exakte Lenkung, agiles Handling

Nachteile des Alfa 156 auf einen Blick: nur mäßige Verarbeitung, enger Innenraum, großer Wendekreis 

Historie des Alfa 156:

  • 1997: Markteinführung der Alfa 156-Limousine
  • 1998: Alfa 156 1.9 JTD und 2.4 JTD
  • 1999: Alfa 156 mit Sidebags in Serie, automatisiertes Schaltgetriebe Selespeed optional
  • 2000: Einführung Alfa 156-Kombi Sportwagon
  • 2002: Sportmodell GTA mit 250 PS Benzin-Direkteinspritzer 2.0 JTS (165 PS), 2.4 JTD jetzt mit 150 PS
 
 
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