Alfa 159 – Schönheit geht vor

Mit eleganten Linien haben der 156 und sein Nachfolger 159 die Herzen der Alfa-Fans erobert. Beide Modelle wecken Emotionen.

Dutzendware gibt es in der Mittelklasse genug. Wer sein Auto als Emotionsträger betrachtet, landet über kurz oder lang bei einem Alfa als Alternative. Schon der bis 2005 gebaute 156 und vor allem der Sportwagon genannte Kombi heben sich wohltuend vom Auto-Allerlei ab. Allerdings müssen Alfa-Käufer auch bereit sein, mit kleinen Verarbeitungsmängeln und Defekten zu leben.
 
Einen Schritt zu noch mehr Rasse vollzog Alfa mit dem Nachfolger 159. Der betört mit einem ausgesprochen hübschen Gesicht und ist auch als Sportwagon ein echter Hingucker. Das
Gepäckraumangebot des Lifestyle-Kombis ist allerdings ebenso wie beim Vorgänger eher bescheiden. Auch im Innenraum geht es eng zu – man ist in einem 156 oder 159 eher integriert als großzügig untergebracht. Für einen echten Sportler ist der Alfa Romeo 159 (im Vergleich zum 3er BMW) eigentlich zu schwer und zu träge. Die Sitze sind bequem, die Lenkung arbeitet direkt, und bis auf die Stuckerneigung der Vorderachse (156) geht der Fahrkomfort in Ordnung.
 
Die Benziner sind drehfreudig, aber nicht gerade sparsam. Die kräftigen wohlklingenden Turbodiesel passen gut zum sportlichen Charakter der Alfa-Baureihe.
 
Historie des Alfa 159:
  • 1997: Markteinführung 156 Limousine
  • 1998: 1.9 JTD und 2.4 JTD
  • 1999: Sidebags Serie, automatisiertes Schaltgetriebe Selespeed optional
  • 2000: Einführung Kombi Sportwagon
  • 2002: 3.2 V6 GTA mit 250 PS, Benzin- Direkteinspritzer 2.0 JTS (165 PS)
  • 2003: Facelift, 2.4 JTD 20V (175 PS), Sportwagon Q4 mit Allradantrieb
  • 2005: Modellwechsel zum Alfa 159
 
 
Lesezeichen setzen bei: del.icio.us Mr. Wong Google Bookmarks Digg Facebook Twitter