Alfa Spider und Alfa Brera – Dynamische Familie

Alfa GTV und Spider waren schon immer Sportler mit dem gewissen Etwas. Auch der Brera und der neue Spider setzen diese Familientradition fort.

Eigene Wege gehen – dieses Motto hat kaum jemand besser umgesetzt als Alfa Romeo mit dem Sportcoupé GTV und seinem Nachfolger Brera, der auf der Plattform des 159 basiert.
Auch der Spider, der 2006 von dem Roadster auf Brera-Basis abgelöst worden ist, war und ist unverwechselbar.
 
Die extreme Keilform ist allen Mitgliedern dieses sportlichen Familienzweigs von Alfa eigen – ebenso wie das knappe Raumangebot, der bescheidene Stauraum und die im Detail nicht immer gute Verarbeitungsqualität. Trotz Frontantrieb (nur Brera und Spider 3.2 JTS Q4 haben Allradantrieb) legen die Alfa ein agiles, sportliches Fahrverhalten an den Tag. Die Federung ist entsprechend straff abgestimmt. Die Lenkung leidet unter Antriebseinflüssen. Der alte Spider ist zudem nicht besonders verwindungssteif.
 
Beim Brera und dem neuen Spider brach Alfa mit einer Tradition und pflanzte erstmals einen Diesel unter die Motorhaube. Der 2.4 JTDM leistet 200 PS und sorgt so für sehr gute Fahrleistungen. GTV und Spider alt sind ausschließlich mit kultivierten und drehfreudigen Benzinern bestückt, wobei der 2,0- Liter ausreicht, aber erst die V6 richtig Spaß machen.
 
 Historie des Alfa Spider:
  • 1995: Einführung GTV (Coupé) und Spider (Roadster) als 2.0 (150 PS) und 3.0 V6 (192 PS) mit Frontantrieb
  • 1998: Modellüberarbeitung, neuer 1.8 (144 PS), 2.0 mit 155 PS; nur GTV: 2.0 V6 Turbo (202 PS) und 3.0 V6 (218 PS)
  • 2001: 1.8 und 2.0 V6 Turbo entfallen, 2,0-Liter-Motor wieder mit 150 PS
  • 2003: Facelift, neu: 2.0 JTS 16V, 3.2 V6
  • 2004: Produktionsende GTV
  • 2006: Nachfolgemodell Brera, Spider
 
 
Lesezeichen setzen bei: del.icio.us Mr. Wong Google Bookmarks Digg Facebook Twitter