Das Audi A3-Konzept geht auf: Kompaktklasse-Technik in Premiumqualität verkauft sich gut, hält lange und ist auch bei Gebrauchtwagen-Interessenten beliebt.
Der Audi A3 basiert auf der Bodengruppe des VW Golf. Dennoch gibt es große Unterschiede: Der Audi fühlt sich insgesamt straffer an und hinterlässt auch optisch einen soliden Gesamteindruck. Der Innenraum fällt jedoch etwas kleiner aus.
Dank der großen Karosseriesteife und der hochwertigen Interieurmaterialien altert der Audi A3 langsamer als andere Fahrzeuge: Veloursteppiche und Sitzpolster sehen auch nach Jahren nicht verschlissen aus. Erfreulicherweise sind gravierende technische Schwächen eine Seltenheit. Neben dem dreitürigen Audi A3 gibt es seit 1999 auch eine fünftürige Version. Im Jahre 2003 startete Audi mit der zweiten A3-Generation.
Die Motoren des Audi A3: Bei den Benzinern reicht die Palette vom unauffälligen 1.6 bis zum sportlichen 3.2 V6. Drehmomentstark und sparsam arbeiten die TDI. Schon die kleine 105-PS-Variante des Audi A3 ist wegen ihrer Durchzugsstärke empfehlenswert. Bei Gebrauchtwagenhändlern wird sie deswegen teurer gehandelt als der kleinste Benziner.
Vorteile des Audi A3 auf einen Blick: sicheres Fahrverhalten, gute Verarbeitungsqualität, langlebige Karosserie
Nachteile des Audi A3 auf einen Blick: Benzinmotoren verbrauchen relativ viel, wenig Platz im Fond
Historie des Audi A3:
- 1996: Einführung Audi A3 als Dreitürer
- 1997: Seiten-Airbags vorn Serie
- 1999: Verkaufsstart der fünftürigen Audi A3-Version und des Sportmodells S3
- 2000: Modellüberarbeitung, ESP Serie, neuer Audi A3 1.9 TDI mit 130 PS
- 2003: Modellwechsel zweite Generation des Audi A3
- 2004: Einführung des Sportback A3
- 2005: Start des 2.0 FSI mit 150 PS
- 2006: Neuer Audi A3 2.0 TDI mit 170 PS, Audi A3 1.8 TFSI mit 158 PS
Autor: Sebastian Wegert