Mit dem Roadster-Modell BMW Z3 kommen auch Puristen voll auf ihre Kosten. Mit technischen Problemen ist bei dem kleinen BMW nicht zu rechnen.
Der BMW Z3 ist als Gebrauchter schon richtig günstig zu haben. Allerdings sollte man die Roadster der ersten drei Jahre nicht in die engere Wahl ziehen. Zwar sind auch diese technisch meist unproblematisch, aber sie leiden unter deutlichen Verarbeitungsmängeln. Das äußert sich beim BMW Z3 aus zweiter Hand in unangenehmen Klappergeräuschen, ausfallenden Anzeigen und aussetzender Elektronik.
Erst nach der Modellüberarbeitung 1999 kam der BMW Z3 mit weniger Qualitätsproblemen daher. Sowohl die kultivierten Vierzylinder- als auch die besonders laufruhigen Sechszylinder-Triebwerke sind sparsam und empfehlenswert. Wer es extravagant sportlich mag und genug Geld für die hohen Unterhaltskosten übrig hat, sollte nach einem BMW Z3 M Roadster mit 321 oder 325 PS Ausschau halten. Bei dem seit 2006 verkauften Nachfolger BMW Z4 wichen die Rundungen markanten Linien. Als Gebrauchter ist der Z4 allerdings noch rar und teuer.
Vorteile des BMW Z3 auf einen Blick: gutes Handling, kultivierte Motoren, hohe Fahrdynamik, guter Imagefaktor
Nachteile des BMW Z3 auf einen Blick: kleines Gepäckabteil, Verarbeitungsmängel (bis 1999), harte Federung
Historie des BMW Z3:
- 1996: Verkaufsstart des BMW Z3
- 1997: BMW Z3 mit 192 PS und BMW Z3 M Roadster mit 321 PS und verbreiterter Karosserie
- 1998: Debüt des BMW Z3 Coupé 2.8 und M Coupé
- 1999: Modellpflege, geändertes Design des BMW Z3
- 2000: Neuer Sechszylindermotor mit 170 PS oder 230 PS im BMW Z3
- 2002: Produktionsende des BMW Z3
- 2003: Markteinführung des BMW Z4
- 2006: Vorstellung Z4 Coupé