Chrysler – Daimler ist Geschichte
Die berühmte Kooperation existiert nicht mehr. Doch auch ohne Daimler bietet das Unternehmen Chrysler
Autoliebhabern ein gewohnt erstklassiges Angebot.
Eine Legende im Wandel
Seit der Übernahme der Automarke Dodge zählt der 1925 gegründete Hersteller Chrysler zu den
bedeutendsten in den USA. Die Allianz mit dem Daimler-Konzern soll 1998 eine Anpassung an die
Anforderungen der Globalisierung erwirken. Als diese Kooperation 2007 scheitert, steigt Fiat bei Chrysler ein.
Chrysler Voyager - Die Anfänge des Vans
In den 90er-Jahren erschafft Chrysler mit dem Voyager den Stammvater des Vans und platziert diesen
gewinnbringend im deutschen Absatzgebiet. Im Jahr 2007 besticht der Nachfolger Grand Voyager mit einem
dynamischeren Konzept, das zum Beispiel eine automatisch einfahrbare dritte Sitzzeile verheißt.
Volle Kraft für Europa
Im europäischen Raum wartet der Chrysler Grand Voyager mit vier Varianten der Motorisierung auf. Für
Sparsame empfiehlt sich ein 2,8-Liter-Common-Rail-Diesel mit sechsstufigem Automatik-Getriebe und einem
Verbrauch von nur 9,3 Litern pro 100 Kilometer.
Der typische Amerikaner
Anhänger eines Auto-Formats mit außergewöhnlich starken Konturen wählen die Limousine 300 C in drei
Triebwerksvarianten. Der Diesel-Motor mit 3-Liter-Hubraum und 160 kW/218 PS gilt, trotz standardisiertem
Partikel-Filter, bei einem kombinierten Durchschnittsverbrauch von 8,1 Litern aber kaum noch als
umweltfreundlich. Wer sich gar für den 300C SRT8 6.1 mit einer Höchstleistung von 413 PS entscheidet,
arrangiert sich mit einem extrem hohen Spritbedarf von 14,2 Litern. Als Kombi-Alternative präsentiert sich
der Chrysler 300 C Touring.
Klassisch oder luxuriös – Das Chrysler Sebring Cabrio
Das Sebring Cabrio komplettiert das europäische Angebot von Chrysler. Preiswert ist hier das 140 PS starke
Einsteiger-Modell Touring mit vollautomatischer Stoffüberdachung. Besonderen Luxus verspricht der
V6-Benziner Sebring Limited mit einem Leistungsgipfel von 186 PS, einer serienmäßigen
Sechs-Stufen-Automatik und einem elektrischen Stahlverdeck, passend zum Fahrzeugton.