Hyundai Elantra – ein Preis-Vorteil

Der Hyundai Elantra, ein günstiger koreanischer Kompaktwagen, bietet viel Innenraum und gilt als zuverlässig. Allerdings sind beim Hyundai Elantra auch Kosten für Verschleißteile einzuplanen.

Der Hyundai Elantra trat im Jahr 2000 die Nachfolge der Lantra-Baureihe an und punktet gegenüber dem wenig attraktiven Vorgänger mit steiferer Karosserie, schönerer Frontgestaltung und hochwertigeren Innenraum-Materialien. Kurz: Mit dem Elantra trafen die Koreaner den Zeitgeist und den europäischen Geschmack. Allerdings verkannten sie die Sicherheitsanforderungen von Käufern selbst bei kleinen, kostenminimierten Fahrzeugen. Das Fehlen von Seiten-Airbags und ESP im Hyundai Elantra war nicht gerade populär. Ein sparsamer Diesel konnte auch erst ab 2001 angeboten werden. Das verprellte viele Neuwagenkäufer. Für den Hyundai Elantra sprechen ein großzügiges Raumangebot, die umfangreiche Komfort-Ausstattung und die zuverlässige Serientechnik.

Unangenehme technische Pannen sind selbst mit einem Elantra aus zweiter Hand nicht zu erwarten. Alle Hauptbaugruppen gelten als ausgereift und zuverlässig. Auch Rost an Karosserieteilen ist Fehlanzeige. Allerdings fallen beim Hyundai Elantra häufiger als beim Klassendurchschnitt Kosten für typische Verschleißteile an.

Vorteile des Hyundai Elantra auf einen Blick: preiswerter Koreaner mit großem Innenraum, gute Ausstattung

Nachteile des Hyundai Elantra auf einen Blick: Lenkung unpräzise, Fahrwerk poltrig, kein ESP, keine Kopf-Airbags

Historie des Hyundai Elantra:

  • 2000: Modellstart des Hyundai Elantra mit Fließ- und Stufenheck und zwei Benzinmotoren
  • 2001: Hyundai Elantra mit zusätzlichem Dieselmotor in Common-Rail-Technik
  • 2003: Facelift des Hyundai Elantra, aufgewertetes Interieur, emissionsärmere und leistungsoptimierte Motoren
  • 2006: Auslauf des Hyundai Elantra in Europa
 
 
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