Mazda 3 – zwei Gesichter

Der Mazda 3 wird seit 2003 angeboten. Als Gebrauchter punktet er mit solider Verarbeitung.

Ebenso wie sein Vorgänger ist der Mazda 3 gut verarbeitet und hat haltbare Technik unter der Karosserie. Sein Innenraum bietet für ein Auto der Kompaktklasse viel Platz.

Das Fahrverhalten des Mazda 3 ist agil, besonders das straff abgestimmte Fahrwerk und die direkte Lenkung tragen dazu bei. Allerdings werden Fahrbahnunebenheiten nur mäßig gefiltert. Der Mazda 3 ist nicht auf absoluten Komfort ausgelegt. Pluspunkte sammelt der Japaner beim Kapitel Bremsen – sie packen auch nach Jahren noch kräftig zu.

Wer einigermaßen gut motorisiert sein will, sollte nach einem Mazda 3 mit 1,6-Liter-Vierzylinder und 105 PS suchen. Der Motor hat einen guten Antritt und läuft erstaunlich kultiviert. Nur im oberen Drehzahlbereich nervt er mit Dröhngeräuschen. Sucht man einen Mazda 3 als Selbstzünder, ist man mit dem kleineren Aggregat (109 PS) gut bedient. Der Turbodiesel verhilft zu ausreichenden Fahrleistungen und kann sparsam bewegt werden.

Vorteile des Mazda 3 auf einen Blick: hohe Zuverlässigkeit, große Modellvielfalt, vernünftiges Platzangebot

Nachteile des Mazda 3 auf einen Blick: eingeschränkter Federungskomfort, teils durchzugsschwache Motoren

Historie des Mazda 3:

  • 2003: Modellwechsel zum Mazda 3
  • 2004: Mazda 3 1,6-Liter-Diesel mit 109 PS
  • 2005: Mazda 3-Diesel nun serienmäßig mit Rußpartikelfilter
  • 2006: Facelift des Mazda 3, Ausstattung überarbeitet
  • 2007: Sportliche Version MPS (260 PS)
 
 
Lesezeichen setzen bei: del.icio.us Mr. Wong Google Bookmarks Digg Facebook Twitter