Mazda 3 / 323 – Zwei Gesichter
Der Nachfolger des millionenfach gebauten 323 wird seit 2003 angeboten. Als Gebrauchter punktet auch der Mazda 3 mit solider Verarbeitung
Ebenso wie sein Vorgänger, der Mazda 323, ist der seit 2003 gebaute Mazda3 gut verarbeitet und hat haltbare Technik unter der Karosserie. Aber auch die letzte, eher bieder aussehende 323-Baureihe ist noch heute ein solider und zuverlässiger Gebrauchtwagen.
Der 3 sieht peppiger aus. Sein Innenraum ist gut verarbeitet und bietet viel Platz für ein Auto der Kompaktklasse. Das Fahrverhalten ist agil, besonders das straff abgestimmte Fahrwerk und die direkte Lenkung tragen dazu bei. Allerdings werden Fahrbahnunebenheiten nur mäßig gefiltert. Der Mazda 3 ist nicht auf absoluten Komfort ausgelegt. Pluspunkte sammelt der Japaner beim Kapitel Bremsen – sie packen auch nach Jahren noch kräftig zu.
Wer einigermaßen gut motorisiert sein will, sollte nach einem 1,6-Liter- Vierzylinder mit 105 PS suchen. Der Motor hat einen guten Antritt und läuft erstaunlich kultiviert. Nur im oberen Drehzahlbereich nervt er mit Dröhngeräuschen. Bei den Selbstzündern ist man mit dem kleineren Aggregat (109 PS) gut bedient. Der Turbodiesel verhilft zu ausreichenden Fahrleistungen und kann sparsam bewegt werden.
Historie des Mazda 323 / Mazda 3:
- 1994: Modellwechsel 323, Fließheck-Modell (323 C), viertüriges Stufenheck (323 S), Fließheck mit fünf Türen (323 F)
- 1997: Neues Fließheck-Modell 323 P
- 1998: Modellwechsel 323 F
- 2000: 323 P eingestellt
- 2003: Modellwechsel zum Mazda3
- 2004: 1,6-Liter-Diesel mit 109 PS
- 2005: Diesel nun serienmäßig mit Rußpartikelfilter
- 2006: Facelift, Ausstattung überarbeitet,
- 2007: Sportliche Version MPS (260 PS)