Mini – ein wendiger Winzling

Mini fahren ist nach wie vor in. Der moderne Brite ist weitgehend zuverlässig, aber auch als Gebrauchtwagen verhältnismäßig teuer.

Ungeachtet der Tatsache, dass der New Mini ein in der Anschaffung sehr teurer Kleinwagen ist, hat auch der von BMW mitentwickelte Nachfolger des Ur-Mini von 1959 längst Kultstatus erreicht. Jedenfalls gilt Mini fahren nach wie vor als schick, und das agile, fast Gokart-ähnliche Fahrverhalten sorgt für eine Menge Spaß.

Weniger überzeugen können die Motoren der ersten Mini-Generation, die träge auf Gaspedalbefehle reagieren und überdies auch nicht besonders sparsam sind. Ein guter Kompromiss ist da noch das Modell Mini Cooper mit 115 PS. Wesentlich temperamentvoller sind die Triebwerke der ab 2006 angebotenen zweiten Mini-Generation. Hier überzeugt endlich auch der sportliche Cooper S mit seinem 175 PS starkem Turbo.

Vorteile des Mini auf einen Blick: sehr gute Bremsen, handliches, sicheres Fahrverhalten, viel Platz vorn

Nachteile des Mini auf einen Blick: kleiner Gepäckraum, unkultivierte Benziner (bis 2006), hohe Preise

Historie des Mini:

  • 1959: Vorstellung des Ur-Mini
  • 2000: Einstellung des Urmodells
  • 2001: Marktstart des New Mini als One mit 90 PS und Cooper mit 115 PS
  • 2002: Mini Cooper S mit 163 PS starkem Kompressor-Triebwerk
  • 2003: Mini One D mit Dieselmotor; Tuning-Kits ab Werk für Mini Cooper und Mini Cooper S
  • 2004: Verkaufsstart Mini Cabrio mit drei Benzinern, Mini Cooper S mit 170 PS, Mini Cooper S Works mit 210 PS, Modellpflege
  • 2005: Mini One D mit 88 PS
  • 2006: Neues Modell, zunächst als Mini Cooper mit 120 PS und Mini Cooper S mit 175 PS, mit neuen Motoren
 
 
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