Nissan Primera – Design-Experiment

Der Nissan Primera gilt als zuverlässiges Auto, ist meist in gutem Zustand und außerdem auf dem Gebrauchtwagenmarkt preiswert zu haben.

Empfehlenswert ist der Nissan Primera nach dem Modellwechsel im Jahr 2002. Allerdings muss man dann etwas für die recht gewöhnungsbedürftigen Formen übrig haben. Die Instrumente des Nissan Primera befinden sich zentral über der Mittelkonsole, was nicht gerade vorteilhaft ist. Die menügeführte Bedienung der Navigations-, Audio- und Klimasteuerung über ein und dasselbe Display ist unnötig kompliziert.

Der Sitzkomfort im Nissan Primera erreicht nicht einmal Golf-Klasse-Qualität. Das variable Gepäckabteil bietet aber immerhin 450 bis 980 Liter Ladevolumen. Abstriche müssen Primera-Fahrer beim unkomfortabel straffen Fahrwerk und der unpräzisen Lenkung hinnehmen. Dafür glänzt der Nissan Primera mit solider Verarbeitung und pannensicherer Technik.

Vorteile des Nissan Primera auf einen Blick: zuverlässig und gut ausgestattet, saubere Verarbeitung, variabler Gepäckraum

Nachteile des Nissan Primera auf einen Blick: straffes Fahrwerk, unpräzise Lenkung, schwache Bremsen, unbequeme Sitze

Historie des Nissan Primera:

  • 1990: Einführung des Nissan Primera als Vier- und Fünftürer sowie Kombi Traveller
  • 1995: Modellpflege des Nissan Primera, Fahrer-Airbag in Serie, Beifahrer-Airbag als Extra
  • 1996: Wechsel zur zweiten Nissan Primera-Generation
  • 1999: Facelift des Nissan Primera, Seiten-Airbags Serie
  • 2002: Wechsel zur nächsten Nissan Primera-Generation
  • 2004: Aufwertung des Interieurs
  • 2005: Nissan Primera-Diesel läuft aus
  • 2007: Verkauf des Nissan Primera eingestellt
 
 
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