Peugeot 407 – Brav oder imposant

Mit dem Wechsel vom 406 zum 407 veränderte Peugeot den Charakter der Mittelklasse-Limousine grundlegend. Und auch der Kombi wurde anders

Nur selten hat ein Modellwechsel so radikale Änderungen mit sich gebracht wie der Übergang vom Peugeot 406 zum 407 (2004). War der 406 noch ein eher unauffällig-elegantes Fahrzeugmit viel Federungskomfort, so geriet der 407 zum aggressiv-dynamische Mittelklässler mit straffem Fahrwerk.

Das moderne Design hat auch Auswirkungen auf die Platzverhältnisse, die im Neuen weniger
gut sind als noch im 406. Besonders wird das beim Kombi deutlich: Das maximale Gepäckvolumen schmolz von sehr guten 1741 Litern im 406 Break auf nur noch 1365 Liter im 407 SW (Station Wagon). Für den 407, den es auch als Coupé gibt, sprechen nicht nur die
bessere Verarbeitung, sondern auch das agilere Handling. Unter dem straffen Fahrwerk leidet allerdings der Federungskomfort spürbar.
 
Bei den Dieseln hat Peugeot schon früh (ab 2001) Partikelfilter angeboten, so im 2.2 HDi FAP mit 133 PS. Auch die anderen HDi-Diesel bis hin zum 204 PS starken 3,0-Liter-V6 gefallen durch kultivierten Lauf und Durchzugsstärke. Die Benziner sind zwar ebenfalls laufruhig, verbrauchen aber deutlich mehr.
 
Historie des Peugeot 407:
  • 1995: Einführung des Vectra B
  • 2002: Modellwechsel zum Vectra C
  • 2003: Debüt neuer Caravan
  • 2004: Rußfi lter für den 1.9-CDTI-Motor
  • 2005: Facelift, 2.8 V6 Turbo mit 230 PS und 3.0 V6 CDTI mit 184 PS neu
  • 2006: OPC-Motor mit 280 PS
  • 2008: Wechsel zum Nachfolger Insignia
 
 
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