Saab 900 / 9-3 – Schweden-Wahl
Der Saab 9-3 und sein Vorgänger 900 sind Fahrzeuge für Individualisten. Sie erfreuen auch gebraucht durch Langlebigkeit und das gewisse Etwas
Dass vor allem Architekten und andere Freiberufler Saab fahren, ist keineswegs ein Vorurteil. Der 9-3 und sein Vorläufer 900 sind Autos für Individualisten; daran hat sich auch nach der 1993 erfolgten Übernahme der schwedischen Marke durch General Motors wenig geändert. Positiver Effekt: Die Verarbeitungsqualität ist spätestens seit dem Übergang vom 900 auf den 9-3 (1998) deutlich gestiegen.
Den Wegfall der bei den Fans sehr beliebten Fließheckversionen nach dem Modellwechsel 2002 kompensierte Saab erst 2005 mit der Einführung des SportCombis, der endlich wieder eine Heckklappe bot. Bereits zwei Jahre zuvor wurde das neue Cabrio vorgestellt, das ebenso wie sein Vorgänger Platz für vier Erwachsene, ein winterfestes Stoffverdeck und einen brauchbaren Kofferraum offeriert.
Da der 9-3 auf der Plattform des Opel Vectra basiert, stammen mittlerweile auch die TiD-Motoren aus Rüsselsheim. Die 1,9-Liter-Diesel-Direkteinspritzer haben 120 und 150 PS und sind ebenso sparsam wie der ältere 2.2 TiD mit 115/125 PS. Die Turbobenziner werden von den Schweden geliefert.
Historie des Saab 900 / 9-3
- 1993: Vorstellung des Saab 900 II
- 1994: Start des neuen 900 II Cabrios
- 1998: Facelift und Umbenennung in 9-3 mit fünftüriger Fießhecklimousine, dreitürigem Coupé und Cabriolet, 2.2 TiD mit 115 PS als erster Saab-Diesel
- 2002: Neue Modellgeneration mit Stufenheck-Limousine, neue 2.0-Turbos
- 2003: Debüt neues 9-3 Cabrio
- 2004: Neue 1.9-TiD-Motoren mit 120 und 150 PS (von Opel übernommen)
- 2005: Neuer 9-3 SportCombi