Seat Ibeza / Cordoba – Deutscher Spanier

Seit 1993 fährt der Ibiza mit VW-Technik unter der Karosserie. Kein Wunder, dass er ab dieser Modellgeneration ein beliebter Gebrauchtwagen ist. Zudem verbesserte sich die Zuverlässigkeit im Laufe der Jahre kontinuierlich. 

Wem das Äußere der älteren Baureihen nicht gefällt, der sollte zum ab 2002 produzierten Modell mit geschwungeneren Formen greifen. Im Innenraum überzeugt der Ibiza weitgehend mit den vom Polo bekannten Vorzügen. Das Platzangebot, die leichte Bedienbarkeit und die Fahrsicherheit liegen fast auf dem Niveau des Wolfsburgers. Vor allem auf der Rückbank wird den Insassen erstaunlich viel Platz geboten.
 
Wer Wert auf einen großen Kofferraum legt, für den bietet sich die Stufenhecklimousine Cordoba auf gleicher Basis an. Diese hat ein Gepäckraumvolumen von 485 Litern. Die Kombiversion Cordoba Vario (von 1997 bis 2003 gebaut) ist noch geräumiger (390 bis 1250 Liter).
 
Tipp bei der Motorisierung ist der 1,9-Liter-TDI-Diesel. Den gab es im Polo nicht – entscheidender Vorteil für den Spanier aus deutscher Entwicklung. Der Selbstzünder mit
bis zu 160 PS läuft zwar etwas rau, hat aber einen starken Durchzug und ist sparsam im Verbrauch.
 
Historie des Seat Ibiza / Cordoba:
  • 1993: Modellwechsel Ibiza
  • 1994: Einführung des Cordoba
  • 1997: Cordoba als Kombi Vario
  • 1999: Modellüberarbeitung
  • 2002: Nächste Generation des Ibiza
  • 2003: Neuer Cordoba, Vario eingestellt
  • 2004: Einführung Ibiza Cupra 1.8 T 20V
  • 2006: 1.9 TDI (100 PS) mit Partikelfilter
 
 
Lesezeichen setzen bei: del.icio.us Mr. Wong Google Bookmarks Digg Facebook Twitter