Skoda Superb – der Nobel-Tscheche

Mit seinem großzügigen Platzangebot hinten empfiehlt sich der Skoda Superb fast schon als Chauffeurs-Limousine. Doch der Skoda Superb ist durchaus fahraktiv.

Wenn der Begriff Understatement auf ein Auto zutrifft, dann auf den Superb. Der große Skoda erinnert lediglich mit seinem langen Radstand von 2,80 Meter daran, dass er auf einer um zehn Zentimeter verlängerten Plattform des Konzernbruders VW Passat sitzt. Der Längenzuwachs des Skoda Superb kommt den Fond-Passagieren zugute, die im Superb so viel Beinfreiheit genießen dürfen wie in keiner anderen Mittelklasse-Limousine.

Das Fahrhalten des frontgetriebenen Skoda Superb ist sicher, die Grundabstimmung der Federung eher straff, was zur Handlichkeit beiträgt. Die Verarbeitungsqualität ist solide, die Ausstattung von Haus aus gut. Zu den Goodies zählt ein Regenschirm in der Ablage der linken Hintertür – der zuverlässige Skoda Superb lässt seinen Fahrer eben nicht im Regen stehen.

Vorteile des Skoda Superb auf einen Blick: sicheres Fahrverhalten, sehr viel Platz im Fond, gute Verarbeitung

Nachteile des Skoda Superb auf einen Blick: straffe Federung, Rücksitzlehnen nicht umklappbar

Historie des Skoda Superb:

  • 2002: Marktstart des Skoda Superb in Deutschland
  • 2003: Leistungssteigerung des 2.5 TDI V6 von 155 auf 163 PS
  • 2005: Skoda Superb 1.9 TDI mit 105 PS, Vorstellung des 2.0 TDI mit 140 PS und serienmäßigem Partikelfilter (DPF)
  • 2006: Modellpflege des Skoda Superb, Sondermodell Exclusive
 
 
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