New Beetle – Der Käfer lebt
Das Beetle Cabrio kommt so rundlich daher wie einst der offene VW Käfer. Doch außer nostalgischen Gefühlen gibt es keine großen Gemeinsamkeiten
Gäbe es das New Beetle Cabrio nicht, man müsste es erfinden. Denn der offene VW mit der Lizenz zum Herzenbrechen ist in seiner knuddeligen Rundlichkeit der legitime Nachfolger des einstigen Käfer Cabrios. Dem hat er die ausgereifte, moderne Technik voraus und nicht zuletzt ein per Knopfdruck zu bedienendes, wintertaugliches Stoffverdeck.
Das Fahrverhalten des in Mexiko produzierten Beetle ist tadellos. Die Federung arbeitet komfortabel. Vorn sitzt man mit einem guten Raumgefühl auf bequemen Sitzen, hinten geht es deutlich enger zu.
Der Kofferraum reicht mit gerade mal 200 Liter Ladevolumen lediglich für das kleine Gepäck. Nachteil der rundlichen Karosserie: Man sieht weder nach vorn noch nach hinten, wo der Beetle aufhört. Das Motorenangebot ist übersichtlich.
Der kleine 1,4-Liter hat seine Mühe mit dem Cabrio. Kräftiger gehen der 1,6-Liter- und der
2,0-Liter-Benziner zu Werke. Fast schon sportlich wird es mit dem 1,8-Liter-Turbo mit 150 PS. Der 1,9-Liter-TDI ist zwar durchzugsstark und sehr sparsam, hat aber keinen Partikelfilter. Erst 2007 wurde ein Nachrüstsatz angeboten.
HISTORIE des New Beetle Cabrio:
- 2003: Markteinführung New Beetle Cabrio mit drei Benzinern (1.4 mit 75 PS, 1.6 mit 102 PS und 2.0 mit 115 PS) sowie dem 1.9 TDI mit 100 PS
- 2004: Cabriolet nun auch mit 1,8-Liter-Turbo mit 150 PS
- 2005: 1.9 TDI jetzt mit 105 PS
- 2006: Facelift
- 2007: Nachrüstsatz Rußpartikelfi lter für den 105 PS starken 1,9-Liter-TDI