Tipps zum privaten Autoverkauf

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Bevor Sie Ihr Auto verkaufen können, brauchen Sie einen Interessenten. Mit Gebrauchtwagen.de setzen Sie auf die innovative Autobörse in Deutschland. Hier findet Ihr Auto ganz leicht einen Käufer. Damit Sie sich Ärger und Streitereien mit dem neuen Besitzer ersparen können, sollten Sie beim Verkauf Ihres Gebrauchtwagens ein paar Dinge berücksichtigen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

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Autokauf ab 18

Besonders wichtig ist, dass der Käufer Ihres Autos volljährig ist. Jugendliche unter 18 Jahren sind noch nicht voll geschäftsfähig und brauchen beim Kauf eines Autos die Zustimmung ihrer Eltern. Das gilt übrigens auch, wenn Sie als Händler verkaufen.
 

Bevor Sie Ihr Auto verkaufen: Die Probefahrt

Bevor der Interessent mit Ihrem Gebrauchtwagen in die Probefahrt startet, sollten Sie sich unbedingt Führerschein und Personalausweis zeigen lassen. Am besten begleiten Sie den potenziellen Käufer sogar bei der Probefahrt.

Verdeckte und offensichtliche Schäden am Fahrzeug

Als privater Verkäufer eines Autos müssen Sie nicht von sich aus auf kleine oder verdeckte Schäden hinweisen. Genau so wenig müssen Sie auf offensichtliche Mängel hinweisen, die der Käufer ohne weiteres auch selbst bemerken kann – zum Beispiel Kratzer im Lack. Findet der Käufer bei der Probefahrt Mängel und fragt Sie danach, müssen Sie ihm allerdings die Wahrheit sagen. Wichtig: Wenn das Auto nicht verkehrstüchtig ist, müssen Sie darauf unbedingt hinweisen.

Die Fahrzeugübergabe

Um den Verkauf Ihres Autos perfekt zu machen, sollten Sie eine Dokumentation anfertigen. Nutzen Sie unser Musterdokument:

Kein Kfz-Verkauf ohne Vertrag

Wenn Sie sich mit dem Käufer einig sind, sollte das schriftlich beurkundet werden. Wählen Sie dazu am besten einen vorgedruckten Kaufvertrag, in den Sie Namen und Adresse des Käufers eintragen. Der juristisch korrekte Vertrag umfasst alle Pflichtangaben und belegt darüber hinaus die Übergabe der Fahrzeugpapiere und die Anzahl der überreichten Autoschlüssel.

Denken Sie daran, im Vertrag die Gewährleistung auszuschließen: „Der Wagen wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft.“ Denn: Schreiben Sie als privater Verkäufer in den Vertrag gar nichts über den Gewährleistungsausschluss, so greift die gesetzliche Regelung. Dann müssen Sie zwei Jahre lang für Mängel einstehen.

Wenn Ihr Wagen aus zweiter oder dritter Hand ist, können Sie nicht wissen, ob der Kilometerstand korrekt ist. Sichern Sie sich im Vertrag mit Zusätzen wie „soweit bekannt“ oder „laut Tacho“ ab.

Versprochen ist versprochen

Das, was Sie als Verkäufer zusichern, müssen Sie auch halten – Gewährleistungsausschluss hin oder her. Wer Klimaanlage, Sitzheizung oder eine Alarmanlage zusagt, muss auch ein Auto mit diesen Extras liefern. Das Gleiche gilt auch für das Baujahr.

Verkauf und Bezahlung

Da es bei Bezahlung per Überweisung oder Scheck leicht Probleme geben kann, sollten Sie Barzahlung vereinbaren. Am besten lassen Sie sich das Geld direkt in einer Bank geben. So können Sie die Summe gleich auf Ihr Konto einzahlen.

Zu guter Letzt

Beim Autoverkauf sollten Sie darauf bestehen, dass der Käufer das Auto sofort ummeldet. Lassen Sie sich zusichern, dass der Käufer während der Fahrt zur Zulassungsstelle selbst für eventuell entstehende Schäden haftet. Bis der Käufer einen neuen Vertrag abschließt, bleibt die bestehende Versicherung erhalten. Deshalb müssen im Kaufvertrag das Datum und die genaue Uhrzeit der Übergabe notiert werden. Zusätzlich müssen Sie als Verkäufer der Zulassungsstelle und Ihrem Versicherer den Verkauf melden – z. B. mit einer Kopie des Kaufvertrags.

Haben Sie schon ein anderes Auto? Schauen Sie sich gleich nach einem neuen Gebrauchtwagen um! Wir haben auch nützliche Tipps für den Autokauf für Sie zusammengestellt. Die passende Finanzierung für Ihr neues Auto finden Sie übrigens immer gleich neben dem Fahrzeugangebot.
 

 Autorin: Isabell Heidrich

 
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