Der neue Hyundai i10: Dezentes Facelift für den kleinen Stadtflitzer

Der Kleinste in der Hyundai-Familie, der Größte in puncto Verkaufszahlen auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt: Damit hat sich der i10 sein Facelift redlich verdient.

Der neue Hyundai i10: Dezentes Facelift für den kleinen Stadtflitzer

Designretuschen „light“

2009 zählte der Hyundai i10 über 30.000 Käufer. Die dezenten Designretuschen sollen nun noch mehr Neu- und Gebrauchtwagenkunden anlocken. Äußerlich passt sich der i10 vor allem durch den bulligen Hexagonalgrill der aktuellen Markenoptik an. Auch Heck und Innenraum des Stadtflitzers wurden leicht überarbeitet.
 
Dezente Freiheit
 
Das Platzangebot bleibt passabel, wenngleich für Passagiere über 1,80 Meter Körpergröße im Fond des Hyundai i10 kaum Beinfreiheit herrscht – vom Raumangebot auf den Rücksitzen ganz zu schweigen. Mit einem Kofferraumvolumen von 410 bis 925 Litern bietet der Hyundai i10 jedoch deutlich mehr als die Konkurrenz auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt.
 
Klassentypisch sind dafür die Materialien im Innenraum: Plastik soweit das Auge reicht. Das Armaturenbrett im Metallic-Look wirkt da eher zu billig.
 
Wer die Wahl hat
 
Den neuen Hyundai i10 gibt es in zwei Varianten: Als 1,1-Liter-Benzinmotor mit 51 kW/69 PS und einem Drehmoment von maximal 99 Nm oder als 1,2-Liter-Benziner mit 63 kW/86 PS und 121 Nm Drehmoment.
 
Ersterer bringt den Hyundai i10 mit 5-Gang-Handschaltung immerhin in 15 Sekunden von 0 auf 100 km/h und verbraucht dabei 4,7 Liter. Bei 156 km/h endet das Vergnügen.
 
Der 1,2-Liter-Motor ist die bessere und vor allem verbrauchsgünstigere Wahl. Er lässt den i10 in 12,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h flitzen, verbraucht aber nur 4,6 Liter Super auf 100 km. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 169 km/h, die CO2-Emission nur bei 108 g/km. Und für 600 Euro Aufpreis ist das ausstattungsbereinigte Kraft & Spar-Paket durchaus empfehlenswert.
 
Leider gar nicht dezent
 
Auch beim Hyundai i10 sind die typischen Kleinwagenschwächen spürbar: Ab 100 km/h wird es im Innenraum enorm laut und mit seinem geringen Radstand kommt der kleine Koreaner auf welligem Untergrund schnell ins Hoppeln. Auf schlechten Straßen poltert die Hinterachse nach kürzester Zeit. Summa summarum präsentiert sich der Hyundai i10 jedoch gutmütig und fahrsicher. Schade nur, dass das Sicherheitspaket mit ESP, Scheibenbremsen hinten oder Vorhangairbags stattliche 900 Euro Aufpreis kostet.

 

Hyundai i10

Hyundai i10

Hyundai i10

Hyundai i10

 
Hyundai i10

Hyundai i10

Hyundai i10

Hyundai i10

 

Fazit

Mit dem neuen i10 lässt Hyundai die psychologische 10.000-Euro-Grenze hinter sich. Der neue Hyundai i10 kostet in der 1,1-Liter-Variante und mit akzeptabler Sicherheitsausstattung 12.590 Euro.
 
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